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von Rudolf Kießling

 Für Polizeibeamte und
  öffentlichen Dienst

Hofer Polizeichronik
* 486 Seiten
*  Festeinband
                        

700 Jahre Polizeigeschichte aus Nordostoberfranken in Wort und Bild


Auf fast 500 Seiten die Ge-schichte der Polizei in den Landkreisen Hof und Wun-siedel. Informationen über die ehemaligen Stadtpolizeien und der bayerischen Grenz-polizei ab 1945/46. Gründung des Polizeipräsidiums Ober-franken, ehemalige Präsi-denten, aufgelöste Polizei-posten und Kleindienststellen, außergewöhnliche Presse-berichte und besondere, geschichtliche Ereignisse aus Nordostoberfranken.

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Besichtigung der Leitstelle des BRK am 27.04.13
Tagesfahrt nach Frankfurt mit dem BdB am 12.07.
 



März/April 2013

Besoldungsanpassung: Bayern steht zum Berufsbeamtentum!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Gesetzgebungsmaschinerie arbeitet auf Hochtouren, um die gesetzlichen Grundlagen für die Besoldungsanpassung 2013/2014 zu schaffen. Nach den derzeitigen Planungen dürfen Sie sich schon mit den Mai-Bezügen, die Ende April ausbezahlt werden, auf die (Nach)Zahlung der rückwirkend zum 1. Januar 2013 erhöhten Beträge 2013 freuen. Und auch die Tarifbeschäftigten erhalten ab diesem Zeitpunkt die höheren Zahlungen.

Je länger das „Wochenende der Einkommensrunde 2013“ zurückliegt, an dem am 9. März 2013 gegen Mittag das Tarifergebnis bekanntgegeben wurde, und kaum zwei Stunden später die Übernahme für die Beamtinnen, Beamten, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger im Freistaat Bayern feststand, umso bemerkenswerter erscheinen mir diese Vorgänge.

Seit rund vier Wochen kann man die Entscheidungsträger in anderen Bundesländern dabei beobachten, wie sie versuchen, mit dem gefundenen Tarifabschluss zurechtzukommen. Und da ist keinesfalls eine vergleichbare Entschlossenheit zu sehen, wie sie hier in Bayern an den Tag gelegt wurde. Viele zögern, andere vertrösten, manchem ist gar das schiere Leiden anzusehen. Denn alle (mit Ausnahme von Hessen) sind an den Tarifabschluss gebunden. Selbst, wenn sie ihm nicht zugestimmt haben, wie das bei drei Ländern der Fall war. Alle wissen: Sie kommen nicht umhin, die Mittel für die Tariferhöhung aufzubringen. Und die wurden wohl in kaum einem Haushalt in dieser Höhe eingeplant. Zumal in einigen Ländern diese Haushalte auf eher wackeligen Füssen stehen. Bleibt als einziger Spielraum zur (aus Sicht der Handelnden) „Schadensbegrenzung“ – die eingeschränkte Übertragung auf den Beamtenbereich. Auch das Wort „Nullrunde“ ist hier mancherorts zwischendurch gefallen.

Angesichts dieses Blicks über die Landesgrenze, gewinnt das klare Bekenntnis zum Berufsbeamtentum, das mit der schnellen Besoldungsanpassung ausgesprochen wurde, einen herausragenden Stellenwert. Es wird nicht nur von der Staatsregierung vorangetrieben, sondern durchgehend von allen Fraktionen des Landtags unterstützt. Bayern steht zum Berufsbeamtentum und handelt danach!

Ich nehme das mal als Ausblick, auf die Politik, die in der kommenden Legislaturperiode nach den Landtagswahlen im Herbst betrieben werden soll. Mit welchen Positionen die Parteien den Wahlkampf bestreiten, werden sie uns bei unserem im Mai anstehenden Hauptausschuss erläutern, dem zweithöchsten Beschlussgremium des BBB. Im vergangenen Jahr hatten wir dort die Besoldungsanpassung gefordert – kurze Zeit später erfolgte die Zusage des Finanzministers, die jetzt eingelöst wird. Eine Zusage, die wir schon damals, vor allem mit Blick auf den Ärger den die vergangene Besoldungsrunde zusammen mit den Kürzungen des Doppelhaushalts 2011/2012 hervorgerufen hatten, als besonderen Erfolg unserer Arbeit verbucht haben.

Aber ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf ein weiteres Thema lenken. Mit dem neuen Dienstrecht, gehen wir nun ins dritte Jahr. Schon in der gemeinsamen Erarbeitung wurde zwischen BBB und Staatsregierung vereinbart, nach einem gewissen Zeitablauf zu prüfen, wie sich die neuen Regelungen in der Praxis bewähren. Diese Evaluation ist nun angelaufen und eine erste Stellungnahme formuliert. Wir arbeiten weiter daran, dieses bundesweit einmalige Gesetzeswerk voranzubringen und stetig zu verbessern. Wo immer Sie in Ihrem Alltag auf Ungereimtheiten in den (inzwischen nicht mehr ganz so) neuen Regelungen stoßen, wäre jetzt der Zeitpunkt, Ihre Interessenvertretung zu informieren.


Mit kollegialen Grüßen
Rolf Habermann, Vorsitzender

 


 

 

 



 

 

 

 






 


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